Montag, 2. Mai 2011

Frühjahrstanzln


Bereits in die 7. Runde ging das Frühjahrstanzln 2011. Eine Veranstaltung, die für jeden Tänzer , aber auch "Tunier"-Tänzer ein Fixpunkt im Frühjahrskalender darstellt. Wir dürfen jedes Jahr um die 60 Paare von 16 - 80 Jahre begrüßen, also Alter kennt hier keine Grenzen! Für alle, die noch nicht dabei waren - hier eine kurze Erklärung zum Frühlingstanzeln, des schließlich gibt es auch ein strenges Tanzreglement, das man unbedingt wissen sollte:
Regel No.1: Frau frägt Mann ( natürlich nicht den Eigenen )- "Körbe" sind so gut wie inakzeptabel - und dafür gibts es auch eine "Blacklist"
Regel No. 2: Mann bringt Frau ( einige Tage vorher ) einen Hut ( egal welchen - wir haben schon die urigsten Modelle erlebt ;-)
Regel No. 3: Frau "kranzt" den Hut mit beliebigen Utensilien aus ( Blumen, Zigarren, Federn, Luftballons.... - je Nach Wunsch und wie stark man in der Menge auffallen möchte )
Regel No. 4: Frau füllt den Flachmann mit einem edlen Tropfen und nimmt ein Schachterl Zigaretten mit ( in diesem Fall wurde vom Bundesministerium für Gesundheit der Erlass des Rauchergesetzes genehmigt - und für alle vehementen Nichtraucher gibts halt einen Schokolade )
Regel No. 5: Frau zahlt den Eintritt ( ist ein kleiner Teil für`s Taxi zum Eschbacher, Sprudelwasser am Beginn zum auflockern, und der Mitternachtsjause )
Regel No. 6: Mann übernimmt absofort sämtliche Nebenkosten des Abends
Regel No. 7: Stimmung auf Touren bringen ( passiert erfahrungsgemäß durch den ehestmölgichen Genuss von Getränken mit leichter alkoholischer Wirkung sowie tanzen & tanzen & tanzen & tanzen )
Regel No. 8: kurz vor dem körperlichen Verfall sollte man sich nochmal stärken den der Abend wird zum Morgen
Also für alle, die sich durch dieses umfangreiche Regelwerk NICHT abschrecken lassen, ist die Anmeldungsliste für das Frühlingstanzl`n 2012 bereits geöffnet - wir freuen uns schon wieder auf jede Menge "Tanzla"! Fotos vom "Frühlingstanzln 2011" findet ihr hier

Samstag, 16. April 2011

Gstanzlsingen im Tannenhof


Gestern aben wurde der Gstanzl Kaiser im Tannenhof gekrönt.....
aber erst mal zur Erklärung - was ist überhaupt ein Gstanzl?
Gstanzln werden vielfach aus dem Stegreif in der jeweiligen Mundart gedichtet und vorgetragen. Gute Gstanzlsänger können stundenlang Gstanzln vortragen, ohne sich zu wiederholen.

Meist handelt es sich um gereimte und gesungene Improvisationen, die von heiteren und ernsten Vorgängen, Gemütsstimmungen, Lebensanschauungen und Schwächen des Menschen handeln. Ein echtes Gstanzl besteht aus einem einzigen Vierzeiler, wobei sich die erste auf die zweite oder auf die dritte Zeile reimen kann.

Gstanzln mit ihren unzähligen Melodien leben vor allem vom Vortrag in der entsprechenden Situation. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Gstanzln entstehen. Sehr beliebt ist das Gstanzlsingen auf Bauernhochzeiten in Ober- und Niederbayern, wobei sich der Hochzeitslader über die Brautleute und die geladene Gesellschaft lustig macht. Das Gstanzl kann derb und hart, aber auch zart und innig sein.

Gstanzln werden oft von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und erleben je nach Region und Zeitraum verschiedenste Varianten. Sie werden aber auch heute von Burschen neu „erfunden“, um aktuelle und auch politische Begebenheiten scherzhaft zu beschreiben.

Das Gstanzl ist im alpenländischen Musikraum sehr bekannt und beliebt. Einer der berühmtesten Gstanzlsänger war der Roider Jackl, der vor allem durch seine politischen Gstanzln überregional bekannt wurde. Auf dem Münchner Viktualienmarkt und in Freising gibt es dem Volkssänger zu Ehren einen Brunnen.

Gstanzln werden sowohl im Wirtshaus oder bei Sängertreffen, als auch beim Tanz gesungen. Die Tänze sind typischerweise Ländler, Steirer oder Boarische, die durch Zusammenstehen der Burschen im Kreis mit gemeinsamem Singen von Gstanzln, oft mit nachfolgendem rhythmischem Klatschen, dem sogenannten Paschen unterbrochen werden. Der Vorsinger, zumeist ein erfahrener Tänzer, singt die erste Zeile des Gstanzls an und die anderen Burschen fallen ein. Im Ausseerland (Steirisches Salzkammergut) steht der Landler im 2/4-Takt, der Steirer im achttaktigen 3/4-Takt und der Waldhansl im Walzertakt. Dieser Teil des Salzkammergutes ist eine Hochburg der Tracht, der Volksmusik, und des Singens und Paschens.

Waren es traditionellerweise nur die Männer oder Burschen, denen das Gstanzl-Singen vorbehalten war, begeistern sich heute immer wieder auch Frauen am Reimen und Singen.

und genau deshalb lud gestern die Brauerei Kaltenhausen zum "Kaiser G`stanzlsingen in den Tannenhof ein, damit Einheimische Ihre bissigen und lustigen Texte zum Besten gaben. Bei übervollem Haus konnte viel gelacht werden. Die Kapruner Tanzlmusi, die Deutinger Buam aus Eschenau sowie Phillip Meikl und jede Menge Gstanzlsänger sorgten für eine stimmungsvollen Abend - wir gratulieren recht herzlich den Siegern - den "Selber G´strickten" aus Walchen die uns am 13. Mai 2011 beim "Kaltenhausner G`stanzlsingen" stimm- und wortgewaltig vertreten werden!
ein paar Fotos gibts hier - die Texte bleiben aber im Archiv, da nicht jeder schonungslos davon gekommen ist ;-)
...hier ein Teil des Sieger "Gstanzls" -
"Jedn Vogei im Wald drobm is des Herzei so schwa,
wie sie wüschn se den Lift auf´n Sunnberg jo a.
Wie do kemman donn de Vögl von nah und von fern,
aus Moskau, aus Dubai und an etla a aus Wean.
Und dann bau ma insre Nestei auf de Stützn 1 bis 9
und do vögl ma von Herzn, so a Lebm, des war halt fei."

Donnerstag, 20. Januar 2011

Tannenhof Wirt im Weltcup Fieber


Auch diese Weltcup Saison geht für unseren Senior Wirt Paul nicht vorbei, ohne nicht live dabei gewesen zu sein. Dank des Rennsport Chefs der Firma Fischer, Siegi Voglreiter, konnte unser Seniorchef heuer in Wengen mit den Weltcup Stars hautnah vor Ort sein und mitfiebern.
Sicherlich ein unvergessliches Erlebnis - vielen Dank! - Fotos findet ihr hier

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Kinderkochkurs 2010



Gestern war`s soweit - 28 kleine Kochkünstler durften wir zum diesjährigen Kinderkochkurs im Tannenhof begrüßen. Sie kreierten ein tolles drei Gang Menü und bastelten wunderschöne Laternen für die Tischdekoration. In der Küche wurden kleine gefüllte Blätterteigpastchen, eine klare Suppe mit Kräuterroulade sowie anschließend Schweinemedaillons im Speckmantel gekocht. Als Dessert gabs noch einen köstlichen Bratapfel den die Kinder selbst servierten. Natürlich wurden auch die Tische selbst eingedeckt und die Speisekarten gestaltet. Als Belohnung besuchte uns nach dem Essen noch der Nikolaus und hatte für jeden Minikoch ein kleines Sackerl dabei! Die Kinder waren mit großer Begeisterung bei der Sache und wir hoffen, auch ein paar Jungköche für die Zukunft! Einige Fotos seht ihr hier

Donnerstag, 25. November 2010

"Ich koche meiner Mama ein Adventsmenü"



Alle Jahre wieder.... Es ist wieder soweit.
Am 07. Dezember 2010 findet der alljährliche Kinderkochkurs für Kinder von 5 - 8 Jahren statt. Alle Kinder sind herzlich eingeladen gemeinsam mit unserem Chefkoch ein köstliches dreigängiges Adventmenü zu kreieren. Anschließend werden Mama, Papa, Geschwister, Oma`s & Opas eingeladen mit den Kindern das Festmahl zu genießen.
Unkostenbeitrag pro Erwachsenen € 12,-- - die kleinen Köche werden natürlich von uns eingeladen. Beginn 15.00 Uhr - gemeinsames Essen 17.00 Uhr

Durch die begrenzte Teilnehmerzahl bitten wir um rechtzeitige Anmeldung
unter 06549 7281

Dienstag, 23. November 2010

Vorbereitungen auf die Wintersaison




Es ist ja nicht so, daß wir nur faulenzen und gar nichts tun, während unserem Betriebsurlaub. Es gibt viel zum vorbereiten und herrichten, wie zur Vorweihnachtszeit das herrliche Kletzenbrot vom Seniorchef Paul oder die selbstgebastelte Weihnachtsdekoration. Und damit auch Ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommt, hier ein paar Fotos und ein Rezept.
Pauli`s Kletzenbrot:
Zutaten für den Brotteig:
600 g Roggenmehl, etwas Sauerteig
10 - 20 g Germ, Salz und 2/10 Wasser

Fülle:
800 g Kletzen ( Dörrbirnen ) und 800 g Dörrzwetschken
getrennt kochen und fein schneiden oder faschieren
350 g Rosinen
350 g fein geschnittene Feigen
250 g gehackte Nüsse
220 g Kristallzucker
je 1 KL Zimt- und Nelkenpulver
3/16 l Rum oder Schnaps
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
Die Fülle-Zutaten gut miteinander vermischen und einige Zeit zugedeckt ziehen lassen. Den Sauerteig über Nacht in etwas Wasser feucht halten, das Mehl vorwärmen, die Germ zu einem Dampf ansetzen. Alle Zutaten vermischen, den Teig seidig glattkneten, zudecken und an einem handwarmen Ort hoch aufgehen lassen. Nun den Brotteig mit der Fülle verkneten, aus der angegebenen Menge kleine Laibe oder Wecken formen und nochmals gut aufgehen lassen. Diese danach bei mäßiger Hitze im Backrohr goldbraun backen. Nach der halben Backzeit die Laibe mit lauwarmen Wasser bestreichen und mit Mandeln garnieren.

Mittwoch, 10. November 2010

Herbst - "Zeit - zum KreARTiv sein"



Die ruhige Zeit ist jetzt da - ausspannen & Kraft tanken! Dies kann ich am Besten wenn ich mich in meine "kreARTive" Welt zurückziehe und in meinem G ART en ARTelier werken kann. Die 1. Werke sind bereits fertig und warten nur mehr darauf, an den richtigen Platz zu kommen.
Dank unserem Wanderführer Erwin und Ernst war es mir möglich, die richtigen Utensilien für meine Schwemmholz-Skulpturen direkt im und um den Tauernmoos-See zu finden.
Nun machte ich mich ans Werk - ob Lampen, Kerzenständer, oder Skulpturen, es sind dabei einige Schätze entstanden.
Und nächste Woche gehts dann weiter mit der Malerei!
Mit creARTiven Grüßen - Eure Martina